Veranstaltungen 2019

Das Wesen des Weibes zu ergründen, war das Ziel des musikalischen Abends am 12.April 2019 unter dem Titel „Das Frauenzimmer verstimmt sich immer“, übrigens nach einem Lied von Georg Philipp Telemann aus dem 17. Jahrhundert benannt.        

Birgit Wesolek & Cornelia Hirsch

In Liedern, Musicals, Opern haben sich Musiker aller Jahrhunderte mit dem weiblichen Wesen beschäftigt und schufen hinreißende Frauengestalten, von denen wir einige Damen im Laufe des Abends kennenlernen durften. Die ewig lockende Verführerin, die züchtige Hausfrau, die herrschsüchtige Xanthippe wurden eindrucksvoll von den Sängerinnen Birgit Wesolek (Sopran) und Cornelia Hirsch (Alt) dargeboten mit musikalischer Unterstützung durch den Pianisten Dietmar Nawroth.

Die Arie der Cleopatra, das Lied der Phönix, das Chanson der Kleptomanin und viele andere wurden zu Gehör gebracht. In klangvolle, längst zu Evergreens gewordene Titel wie „Willst Du dein Herz mir schenken?“  oder „Alles was Du kannst, das kann ich viel besser?“ stimmte das begeisterte Publikum gern ein, so auch in den krönenden Schlusstitel „Kann denn Liebe Sünde sein?“. Ein wundervoller Abend, der die Gäste verzaubert, beschwingt und summend (trällernd) in die Nacht entlassen hat.


Leipziger Buchmesse

Als offizieller Leseort der Leipziger Buchmesse ist die Auwaldstation bekannt und so haben sich
am 22. März zahlreiche Gäste auf den Weg ins Kaminzimmer gemacht. Kriminell gute Unterhaltung war versprochen und wurde geboten.
Der Dresdener Autor Andreas M. Sturm schreibt neben Romanen auch Kurzgeschichten und ist Herausgeber von Anthologien.
Er las für uns Kurzgeschichten, leichte Erzählungen über dörfliche Idylle, harmlose Kneipenabende zum Beispiel. Erst die plötzlichen und unerwarteten Wendungen machten deutlich, dass es mörderische Erzählungen waren.
Passend zum Umfeld, wurden nach der Pause Giftmorde zu Gehör gebracht, die die Gemüter erregten, denn wir mussten erfahren, wie todbringend harmlos aussehende Pflanzen sein können.
Im Anschluss an die Lesung wurde aufgeregt diskutiert, weil plötzlich beliebte und bewunderte Pflanzen aus dem eigenen Garten und dem Auwald im neuen Licht erschienen. Also Vorsicht, wenn Sie wieder `mal im Schlosspark spazieren gehen. Nicht vom Weg abkommen und die Pflanzen stehen lassen.

Andreas M. Sturm

Buchverkauf und Autogrammstunde haben die Gäste rege genutzt und dem aufregenden Abend die Krone aufgesetzt.


Liebe und Lust um 1813 – so lautete die verführerische erotische Einladung ins Kaminzimmer der Auwaldstation für den 08. Februar 2019.

Bärbel Grögor

Bärbel Grögor als Madame Louise und ihre Töchter luden uns ein mit ihnen gemeinsam auf historischen Pfaden zu wandeln
Sie agieren im Interessenverein „Völkerschlacht bei Leipzig 1813“ e.V.  und gehen seit 10 Jahren „mit dem ganzen Dorf auf Zeitreise“. Die Damen kennen sich mit der Zeit der Völkerschacht bestens aus, traten stilecht in historischen Gewändern auf und präsentierten dem interessierten Publikum eine umfangreiche Sammlung femininer Unterwäsche aus dem 19. Jahrhundert
Die Damen wissen, dass bei aller Kriegsführung das Leben, die Lust und die Liebe zwischen den Geschlechtern bei Soldaten und Volk weiterbestand. Auch Napoleon war nicht nur Kriegsführer und Eroberer, er war auch ein liebeshungriger Mann. Wir haben in sehr anschaulicher Weise viel über ihn und seine Frauen erfahren.
Madame Louise rezitierte historische und erotische Texte. Ihre Töchter brachten mit Flöten, Trommeln, Tamburin, Schellen und ihren Stimmen innige Lieder von Lust und Liebe zu Gehör.
Die begeisterten Zuschauer haben an diesem Abend ganz viel Wissenswertes erfahren und dass man dabei so viel Spaß haben kann, haben Madame Louise und ihre Töchter eindrucksvoll bewiesen.

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Am 18. Januar 2019 präsentierte Dotit Gäbler ihr Programm

„Ein Kessel Buntes“

im Kaminzimmer der Auwaldstation und begeisterte iht Publikum als hervorragende Chansonniere mit schauspielerischem Talent und als brillante Entertainerin.

Dorit Gäbler

Dorit hat in ihrem „Kessel“ eine Mischung zusammengestellt, die alle Geschmacksrichtungen bedient. Songs von Hildegard Knef, Dalia Lavi und Marlene Dietrich hat sie mit frischer Maderation verbunden, mit Sketchen belebt und mit eigenen Liedern bereichert. Die vielseitige Künstlerin brachte jede Menge Gefühlvolles und Braves, prickelnd Freches und Frivoles zu Gehör. Spätestens beim „alten Holzmichel“ sangen alle mit und werden sich gern noch lange an diesen wundervollen Abend erinnern.